Das Einlagern

Campingequipment

Da wir eventuell in einigen Frühsommern der kommenden Jahre vor haben, Urlaub in Europa zu machen, müssen einige dafür grundlegende Dinge entsprechend eingelagert werden. Wir wollen im Sommer vor allem die Polartage in Nordeuropa genießen. Wir sind leidenschaftliche Camper und sind in den vergangen Jahren viel durch Europa gereist. Dabei sind wir durch allerhand Länder vom südlichen Sizilien bis nach Andennes im Norden der Lofoten in Norwegen gereist. Dabei ist das Auto dem Camper sein bevorzugtes Fortbewegungsmittel. Wir sind in den vergangenen Jahren nur zwei Mal ausschließlich nach Brasilien geflogen. In Europa haben wir alle Strecken mit dem Auto zurückgelegt. Zu unserem Basisequipment gehört ein Golf VI R, ein Dachzelt, Schlafsäcke sowie Koch- und Reinigungsequipment. Proviant und Kleidung wird abhängig von der Reiseregion entsprechend angepasst. All diese Dinge müssen so eingelagert werden, dass wir sie im Bedarfsfall schnell Einsatzfähig bekommen.

Das Brauequipment

Ursprünglich hatten wir geplant unser Braueqipment, dazugehörend den Braumeister, den Gärtank und weiteres zum Bierbrauen benötigtes Equipment mit DHL nach Brasilien zu schicken. Durch die Corona-Pandemie war eine Zeitlang der Paketversand nach Brasilien nicht möglich und nun nach der teilweisen Wiederaufnahme des Paketversands durch DHL sind die Kosten für den Versand von 20Kg Paketen um 85% gestiegen. Die Hohen Versandkosten, die nicht kalkulierbaren Einfuhrzölle und das gestiegene Risiko des Paketverlusts, haben uns dazu bewogen den Versand des schweren Brauequipments nicht weiter zu verfolgen und dies stattdessen für die nächsten Jahre mit einzulagern. Die grundlegende Ausrüstung der Einkochbrauerei werden wir allerdings noch versenden. Der Grund ist, dass Einkochtöpfe in Brasilien schwerer zu bekommen und teuer sind, sich das Versandgewicht mit ca. 25Kg im Rahmen hält, der Paketverlust verkraftbar ist und wir leider keinen freien Platz für die Einlagerung mehr zur Verfügung haben. Der Verkauf kommt auch nicht in Frage, da wir stark unter Wert verkaufen müssten. Bis wir die entsprechende Ausstattung zum Brauen in Brasilien ausfindig gemacht haben, können wir so temporär die ersten Brauversuche mit der Einkochbrauerei machen.

Die Garage

Wir haben uns nun eine Garage mit einem Stromanschluss und Licht angemietet. Dort wird das Auto als auch das Camping- und Braueqipment eingelagert. Das Auto wird trocken auf Reifenschuhen in die Garage gestellt. Die Batterie wird ausgebaut und an ein Ladungserhaltungsgerät angeschlossen. Das Dachzelt wird über einen Deckenlift an der Garagendecke befestigt und die Winterreifen, die Brau- und Campingausrüstung und noch ein paar wenige zusätzliche Dinge werden an den Seiten der Garage verstaut. Beim ersten Versuch den Decklift an die Garagendecke zu montieren, haben wir leider zu dünne und kurze Schrauben benutzt, so dass diese, beim ersten Versuch das Zelt vom Autodach zu heben, teilweise aus der Decke gerissen wurden. Beim zweiten Versuch haben wir acht 10er Deckenanker benutzt. So das die Konstruktion nun hält. Mit Hilfe des Lifts lässt sich das Zelt nun sehr komfortabel auf dem Autodach montieren.

Verpackung und Transport

Damit kommen wir zum lustigsten Teil dieser Geschichte. Nachdem die Garage soweit vorbereiten war, wir mussten noch ein paar alte Dinge entsorgen und den Deckenlift montieren, haben wir unser Brauequipment (Braumeister, Gärtank, Kühlaggregat und Zubehör) in Kisten verpackt und zum Bestimmungsort transportiert. Die Garage liegt leider ca. 300km von unserem jetzigen Wohnort entfernt, so dass die Fahrt dorthin effizient ausgenutzt werden muss. Der Grund für die große Distanz, ist zum einen der Preis, denn wir wohnen aktuell in einem großen Ballungsraum, in dem Wohnraum und Garagen sehr teuer sind. Eine Garage an unserem Wohnort kostet im Monat ca. 100€-150€. Zum Zweiten leben meine Eltern in der Nähe der Garage und können diese in Abständen kontrollieren. Für den Braumeister, hatten wir in weiser Voraussicht die Kartons, in denen er angeliefert wurde bis heute aufbewahrt, so dass uns dafür ein optimal angepasster Karton zur Verfügung stand. Der Gärtank wurde damals nach dem Kauf in der Gesamtverpackung auf einer Palette, nicht einzeln verpackt, angeliefert, so dass uns keine angepasste Verpackung zur Verfügung stand. Wir haben ihn zusammen mit weiterem Zubehör in einem 60cmx60cmx120cm großen Karton verpackt. Wir haben es im Anschluss tatsächlich geschafft, die gesamte Ausrüstung in unserem Golf 6 R zu packen und mit einer Fahrt zur Garage zu transportieren. Man mag es dem Auto nicht ansehen, aber wir wissen aus den vergangenen campingreichen Jahren, dass in dieses Auto eine ganze Menge Zeug verstaut werden kann. Aber dieses mal waren selbst wir überrascht. 😲😁 Die Fahrt war jedoch alles andere als gemütlich. Auch konnte ich 🐝 nicht mitnehmen, da ihr Platz leider voll belegt war. Ihre Hilfe hat mir beim entladen doch merklich gefehlt.

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