Eine neue Art Honigbier

Hallo an alle da draußen die Bienen, Honig und Bier mögen. Wir haben einen neuen Versuch gewagt und ein untergäriges Honigbier eingebraut. Die letzten Male haben wir Honigbiere stets obergärig vergoren. Diese erzeugen zum einen durch die Produktion von Estern während der Gärung vermehrt auch fruchtige Aromen, die zum Beispiel bei einem Frühlingsbier sehr angenehm und gewollt sein können. Bei einem Winterbier, dass gut in die Weihnachtszeit oder zum tiefen Winter mit kalten Außentemperaturen passt, könnten fruchtige Aromen auch ungewollt sein. Darüber hinaus vergären obergärige Hefe meist bei höheren Temperaturen als ihre untergärigen Kollegen. Höhere Temperaturen bringen in der Regel auch einen schnelleren und heftigeren Gärverlauf mit sich, der eine intensivere CO2-Produktion zur Folge hat und somit das vermehrte Austreiben der Honigaromen bewirken kann. Gradlinige und gemütliche, um nicht zu sagen “faule”, untergärige Hefen lassen es in der Regel ruhig angehen, was zu einem wesentlich längerem aber dafür stressfreien Gärverlauf mit einer wenig intensiven CO2 führt. Also wer von euch Lust hat, kann sich den Beitrag Honigbier gerne durchlesen.

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